Wir gratulieren alle gewählten Richterinnen und Richtern. Alle sind fachlich höchst qualifiziert und werden ihren Beitrag dazu leisten, die Rechtsprechung der Bundesgerichte weiterhin auf höchstem Niveau zu halten.
Es ist aber ein nicht hinnehmbarer Missstand, dass von 18 Richtern nur drei Frauen gewählt worden sind. Damit sind die Bundesgerichte, die traditionell männerlastig sind, wieder ein Stück mehr Männerverein geworden.
Diese Entwicklung steht im Widerspruch zur staatlichen Verpflichtung, aktiv auf die Gleichstellung der Geschlechter hinzuwirken. Einmal mehr stellt sich die Frage nach einer gesetzlichen Quotenregelung bei den Wahlen zu den Bundesgerichten.
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