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Human Security = Women’s Security?
Cover: Human Security = Women’s Security?
Keine nachhaltige Sicherheitspolitik ohne Geschlechterperspektive

Dokumentation der Tagung "Human Security = Women’s Security"

Schriftenreihe des Gunda-Werner-Instituts Bd. 2
2. überarb. Auflage, 2007

Bestelladresse:
Heinrich-Böll-Stiftung
Schumannstr. 8, 10117 Berlin
Fon: 030-285340
Fax: 030-28534109
E-Mail: info@boell.de

Seit den Anschlägen vom 11. September 2001 steht "Sicherheit" ganz oben auf der politischen Tagesordnung. Konzepte der Nato und der Bundeswehr setzen auf eine "vorbeugende Sicherheitspolitik". Ein anderer Ansatz, dem sich Staaten wie Kanada und Schweden verschrieben haben, geht von einer "menschlichen Sicherheit" aus und berücksichtigt, dass es konkurrierende Sicherheitsbedürfnisse gibt, die bei der Bedrohungsanalyse bedacht werden müssen. Die UNO schlägt vor, bei der Bewertung von Sicherheit darauf zu achten, inwieweit Menschen in "Freiheit von Mangel" und in "Freiheit von Angst" leben können. Der feministischen Forschung ist es in den letzten Jahren gelungen, bei den Diskussionen um unser Sicherheitsverständnis auch die Belange der Frauen ins Spiel zu bringen. So wird immer öfter bei sicherheitsrelevanten Konzepten und Handlungsansätzen die Geschlechterperspektive mit einbezogen. Trotzdem müssen gerade die sicherheitspolitischen Konzepte der EU noch weiterentwickelt werden. Die Beiträge der Tagung "Human Security = Women’s Security" machen dazu Vorschläge.

Inhalt
  • Gitti Hentschel:
    Vorwort (PDF)
  • Astrid Ritter-Weil:
    Gender-Mainstreaming in der Sicherheitspolitik – eine Aufgabe der Friedrich-Ebert-Stiftung
  • Ilse Lenz:
    Globale Geschlechterpolitik, Geschlechterdemokratie und Human Security
  • Elmar Altvater:
    Menschliche Sicherheit – Entwicklungsgeschichte und politische Forderungen
  • Claudia von Braunmühl:
    Human Security versus Human Development
  • Tobias Debiel:
    Erweiterte versus menschliche Sicherheit? Zur Notwendigkeit eines integrierten Sicherheitskonzepts
  • Viviene Taylor:
    Putting Human Security at the top of the Agenda
  • Gisela Notz:
    Von den Anfängen des Sozialstaats bis zu seiner aktuellen Krise: Das Beispiel der Bundesrepublik Deutschland
  • Bernedette Muthien:
    Engendering Security
  • Roman Waschuk:
    Human Security as an Instrument of Canadian Foreign Policy
  • Rosalind Boyd:
    The Canadian Human Security Approach – A Gender Sensitive Strategy?
  • Georg Witschel:
    Bundesdeutsche Außenpolitik im Spannungsverhältnis neuer Sicherheitskonzepte
  • Cornelia Ulbert:
    Human Security – ein brauchbares Konzept für eine geschlechtergerechte ... Strategie?
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