Vielfältige gesellschaftliche Veränderungen, z.B. die wachsende Integration von Frauen am Arbeitsmarkt, der Rückgang von Mehrgenerationenhaushalten und der demografische Wandel, führen in vielen Ländern gegenwärtig zu einem Anstieg des Bedarfs an Fürsorgearbeiten, sowohl für Kinder als auch für ältere, pflegebedürftige Familienmitglieder. Zeitgleich kommt es im Prozess der Umgestaltung der Wohlfahrtsstaaten zu einem Rückbau von öffentlicher Care-Versorgung bzw. zu einem Neuzuschnitt zwischen „öffentlichen“, „halb staatlichen“ und „privaten“ Leistungen. Diese Prozesse werden länderspezifisch ausgestaltet und ihren konkreten Ausrichtungen liegen jeweils unterschiedliche Vorstellungen von gesellschaftlichen Geschlechterarrangements zugrunde. Mit dem Schwerpunktheft „Gender und Care“ wird diesen Entwicklungen/Fragen nachgegangen.
Bitte schicken Sie bei Interesse Ihr ein- bis zweiseitiges Abstract bis zum 12.11.2010 per E-Mail an die Gastherausgeberinnen Prof. Dr. Birgit Riegraf briegraf@mail.upb.de, Prof. Dr. Hildegard Theobald hildegard.theobald@uni-vechta.de und Prof. Dr. Sigrid Metz-Göckel sigrid.metz-goeckel@tu-dortmund.de