Selbstbestimmt leben
Geschlechtergerechte Lebensformen
Selbstbestimmtes Leben bedeutet, dass alle Menschen in einer Gesellschaft die Möglichkeit haben, sich ausreichend sozial abzusichern. Soziale Unterschiede wie z.B. Familienstand, Geschlecht oder Arbeitsstatus dürfen die Wahlfreiheit bezüglich der – individuell zu gestaltenden – Absicherung nicht beschränken. Die sozialen Sicherungssysteme und die Rahmenbedingungen von Arbeit sind Schlüsselbereiche für eine geschlechterdemokratisch verfasste Gesellschaft. Eine eigenständige Existenzsicherung ist Basis und Bedingung für gleichberechtigte Geschlechterarrangements.

Das Gunda-Werner-Institut verknüpft in Fachgesprächen, Workshops und Dossiers Themen wie bedarfsorientierte Grundsicherung/bedingungsloses Grundeinkommen, Renten- und Steuerpolitik mit feministischen Perspektiven und Gender-Kriterien und der Frage nach geschlechtergerechten Lebensperspektiven. Unser Ziel ist, neue Modelle für gleichberechtigte Teilhabe aller Geschlechter anzuregen.

Dossier: Care Ökonomie
Dossier
Care Ökonomie: Nachhaltig geschlechtergerecht Wirtschaften und Leben! – Wie wollen wir morgen leben, arbeiten, wirtschaften – und pflegen? Care wird in unserer Gesellschaft mehr denn je nachgefragt, ob in der Kita, im Krankenhaus oder in der Pflege. Doch zu welchen Bedingungen leisten und empfangen Menschen Care? Und wie kann Care unser Verständnis von Wirtschaft und unseren Umgang mit Ressourcen verändern? Unser Dossier geht den Ursachen einer geschlechterungerechten Wirtschaft nach und stellt Chancen einer Care Ökonomie vor. mehr»
Europäische Politiken im Zuge der Globalisierung von Pflegearbeit – In der Folge der zunehmenden Auslagerung von Sorgearbeit aus dem privaten, unbezahlten Bereich entstehen transnationale Sorgeketten. Die vielfältigen Effekte dieser Care Chains auf Familien und Herkunftsökonomie sowie die Schwierigkeiten einer europäischen rechtlichen Rahmensetzung für den Schutz der Migrant/innen zeigen, dass Care auch als Recht verstanden werden muss – dafür, selbst Care zu empfangen und für andere und sich selbst zu geben. Von Maria Kontos mehr»
Fachgespräch
Lebenskonzepte – nachhaltig & geschlechtergerecht? – Gutes Leben und gute Arbeit zwischen Selbstbestimmung und Beschleunigung. In seinem Fachgespräch am 16. Juni 2010 lud das Gunda-Werner-Institut zur Diskussion über die Veränderung von Lebensentwürfen sowie notwendige politische Rahmenbedingungen ein. mehr»
Promotionskolleg
Ressourcenpolitik und Geschlechtergerechtigkeit in der Globalisierung – Die Heinrich-Böll-Stiftung schreibt in Kooperation mit der Humboldt-Universität zu Berlin und der Leuphana Universität Lüneburg sechs Promotionsstipendien aus. Bewerbungsschluss ist der 1. September 2010. mehr»
Fachgespräch
Care Ökonomie als zukunftsfähiges Wirtschaftsmodell – politische Ansätze & Perspektiven – Dieses zweite Fachgespräch des Gunda-Werner-Instituts am 10. Februar 2010 knüpft an eine eher wissenschaftliche Debatte vom November 2009 an und fragt pragmatisch, wie Geschlechtergerechtigkeit, (Care-)Ökonomie und Nachhaltigkeit politisch zusammengebracht werden können. mehr»
09.06.2009
Geschlechterpolitischer Ratschlag 2009: Wie kommt "Gender" in den "Green New Deal"? – Die Finanz- und Wirtschaftskrise und ihre geschlechterpolitischen Perspektiven mehr»
Cover: Soziale Sicherheit neu denken
Soziale Sicherheit neu denken – Bedingungsloses Grundeinkommen und bedarfsorientierte Grundsicherung aus feministischer Sicht. Schriftenreihe des Gunda-Werner-Instituts Bd. 4, 2. Aufl., März 2009. Von Susann Worschech mehr»
Dossier
Soziale Sicherung neu denken – Unser Dossier zum Thema "Bedingungsloses Grundeinkommen oder bedarfsorientierte Grundsicherung" informiert über neue Ansätze und weist auf ungelöste Probleme hin. Auch IHRE Meinung dazu ist uns wichtig! Wie sollten Grundsicherung / Grundeinkommen ausgestaltet werden, um Geschlechtergerechtigkeit zu fördern? mehr»
25. Ladies Lunch zu Grundeinkommen und Grundsicherung – Bedingungsloses Grundeinkommen und bedarfsorientierte Grundsicherung werden derzeit von unterschiedlichen Seiten als Lösungsansätze für die Probleme des Sozialstaats diskutiert. Feministinnen fordern schon lange individuelle Anspruchsrechte auf Sozialleistungen um die ökonomische Voraussetzung für Emanzipation zu schaffen. Der 25. Green Ladies Lunch am 23. März 2007 diskutierte verschiedene Konzepte. mehr zum Green Ladies Lunch»
Dossier
Geschlechtergerechtigkeit steuern – geschlechtergerechte Steuern! – Wie geschlechter(un)gerecht ist unser Steuersystem? Das Dossier von Susann Worschech zeichnet die in der GWI-Dialogreihe "Eigenständige Existenzsicherung" geführte Debatte nach und beleuchtet Hintergründe und Zusammenhänge, Probleme und Perspektiven der Geschlechterfrage im Steuersystem. mehr»
Fachgespräch
Individualbesteuerung - die bessere Wahl für Geschlechtergerechtigkeit? – Nach dem Ehegattensplitting wurde am 18. Februar 2009 das Alternativmodell "Individualbesteuerung" kritisch beleuchtet. Fachliches Know-how aus ökonomischer, juristischer und administrativer Perspektive waren gefragt - als Grundlage für eine geschlechterpolitische Bewertung. (Wie) ist Individualbesteuerung machbar? mehr»
Religion, Politics and Gender Equality Love me Gender - Gender is Happening - eine Happeningwoche des Gunda Werner Institutes Was ist der Streit-Wert? Online-Debatten zu Feminismus und Geschlechterdemokratie
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Gut zu wissen
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    Care als Leitbild für die Arbeit der Zukunft - für ökologische, ökonomische und soziale Nachhaltigkeit
    Synopse der Sozialforschungsstelle (sfs) Dortmund [» PDF]
  • Gender in der Finanz- und Wirtschaftskrise
    Expertise von Dr. Gabriele Schambach für die Hans-Böckler-Stiftung mehr»
  • "The Global Financial Meltdown and the Impact of Financial Governance on Gender"
    von Brigitte Young & Helene Schuberth, Garnet Policy Brief, Nummer 10, Januar 2010 [» PDF]
  • Ehegattensplitting abschaffen
    Argumente gegen das Ehegattensplitting mehr»
  • Kriterien für eine geschlechtergerechte Steuerpolitik
    Individualbesteuerung im Vergleich mit Splittingverfahren mehr»
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    Wirksames Modell für eine geschlechtergerechtere Ausgestaltung unserer Sozialsysteme? mehr»
Geschlechterpolitischer Ratschlag
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