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Geschlechterpolitik macht einen Unterschied
Erfahrungen der Heinrich-Böll-Stiftung in vieler Herren Länder

Die Verhältnisse zwischen den Geschlechtern sind überall auf der Welt in Bewegung geraten. Wirtschaftliche und kulturelle Umwälzungen bringen immer neue Lebens- und Arbeitsformen hervor. Wenn dies auch zum Vorteil von Frauen geschieht, dann ist dies meist das Ergebnis feministischer Netzwerke, kleiner wie großer Gender-Organisationen und einzelner mutiger Frauen. Sie wehren sich gegen ihre soziale und politische Exklusion, gegen die Verarmung ihrer Lebenswelt, gegen Unterdrückung und Gewalt. Auch sexuelle Minderheiten wehren sich gegen Unterdrückung und Diskriminierung und suchen verbündete überall auf der Welt. Es gibt auch immer mehr Männer, die sich für eine geschlechtersensible Politik engagieren. Doch die neue Geschlechterdynamik hat auch Gegenkräfte mobilisiert, die alte Rollenzuweisungen und Privilegien verteidigen, zum Teil unter Berufung auf Tradition und Religion.

Verglichen mit der Situation der Frauen vor 100 Jahren sind zwar große Fortschritte zu verzeichnen. Aber das Machtungleichgewicht zwischen den Geschlechtern besteht weitgehend zugunsten der Männer fort. Dabei braucht die Politik längst eine feste Geschlechterperspektive in allen Bereichen – egal, ob es um Wirtschaft, Sicherheit oder Umwelt geht. Politik kann erst dann erfolgreich sein, wenn sie alle Geschlechter einbezieht. Geschlechtergerechtigkeit ist ein ambitioniertes Ziel. Die Heinrich-Böll-Stiftung setzt sich mit vielen Verbündeten weltweit dafür ein. Diese Publikation gibt einen Überblick über dieses Engagement.

Inhalt

  • Vorwort
  • Leitbild
  • Einleitung
  • Porträt: Ludmila Kabanowa

I. Macht gewinnen

  • Politische Partizipation stärken
  • Rechte durchsetzen
  • Schutz gegen sexuelle Diskriminierung 
  • Porträt: Rukshanda Naz

II. Gesellschaft geschlechtergerecht gestalten

  • Gesellschaft umgestalten 
  • Mein Bild gehört mir 
  • Wider die Gewalt gegen Frauen 
  • Porträt: Ana Paula Assubuji

III. Wirtschaft geschlechtergerecht gestalten

  • Porträt: Romy Schapira

IV. Frieden stiften und sichern

  • Frauen an den Verhandlungstisch! 
  • Vergangenheitsbewältigung 
  • Porträt: Saima Jasam
  • Gunda-Werner-Institut
  • Adressen der Auslandsbüros
Religion, Politics and Gender Equality Love me Gender - Gender is Happening - eine Happeningwoche des Gunda Werner Institutes
GWI-Highlights
  • Gender is Happening - Blog des GWIs
    Diskutieren Sie mit uns! mehr»
  • Green Ladies Lunch
    Aktuelle politische Debatten in Berlin mehr»
  • Gender-Toolbox
    Online-Handbuch zu Gendertraining mehr»
  • Dossier und Publikation zum Thema Grundeinkommen 
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  • Was ist der Streit wert? Online-Debatte zu feministischen Perspektiven
    Grüne Feministen und „Männerrechtler“ fordern Frauen- und Geschlechterpolitik heraus. Was ist der Streit-Wert? mehr»
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  • »Frauenfragen sind Männerfragen sind Geschlechterfragen. 40 Jahre Neue Frauenbewegungen«
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